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14 July 2026

Stella Weideveld arbeitet seit September letzten Jahres als Mechanical Engineer bei Weheat. Zuvor entwickelte sie Produkte für Philips oder Samsonite, doch etwas fehlte ihr: das Gefühl, wirklich etwas beizutragen. Heute arbeitet sie in Duizel an der Swift, und zwar an einem Thema, bei dem halbe Sachen nicht reichen: der Propansicherheit.
Stella, wie sind Sie zu Weheat gekommen?
„Ich habe immer für eine Firma gearbeitet, die Produktentwicklung für ganz unterschiedliche Auftraggeber gemacht hat. Philips, Samsonite, alles Mögliche. Die Produkte, an denen ich gearbeitet habe, wechselten ständig: mal ein Rasierer, mal eine Zahnbürste, mal ein Koffer. Irgendwann fehlte mir etwas. Ich wollte einen Beitrag für die Welt leisten, nicht einfach nur Dinge in die Welt setzen. Also habe ich sehr gezielt nach einer Stelle im Nachhaltigkeitsbereich gesucht, und so bin ich bei Weheat gelandet. Das war wirklich meine größte Motivation, hier anzufangen.“
Was ist für Sie der größte Unterschied zu Ihren früheren Jobs?
„Dass ich jetzt immer an Wärmepumpen arbeite und nicht ständig an etwas anderem. Aber vor allem: Unser Werk grenzt direkt ans Büro, wir sitzen also buchstäblich daneben. Was wir uns ausdenken, sehen wir auch wirklich entstehen. Und wir sehen, welche Probleme dabei auftauchen, statt uns alles nur am Rechner zu überlegen. Das ist ein großer Vorteil hier. Und wir sind unglaublich schnell, das versuchen wir zumindest. In großen Konzernen dauert ein Entwicklungsprozess manchmal Jahre, mit allen möglichen Entscheidungsschleifen, bevor überhaupt etwas passiert. Hier ist das ein Meeting mit ein paar Leuten, dann fällt die Entscheidung, und wir machen weiter.“
Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
„Wir arbeiten gerade an der Swift, unserer neuen Wärmepumpe für Schrägdächer, die speziell für den Projektmarkt entwickelt wurde. Wir sind ein Team, und jeder hat sein eigenes Thema, das er angeht. Die Arbeit reicht von Recherche über CAD – das 3D-Zeichenprogramm, in dem wir die mechanischen Bauteile konstruieren – bis zum Prototypenbau und schließlich den ersten Tests. Jeden Tag haben wir eine Stunde Teambesprechung, um zu schauen, ob jemand irgendwo feststeckt oder ob wir gemeinsam überlegen müssen. Daneben laufen immer Produkte, bei denen Fragen zu klären sind. Natürlich gehört auch etwas Verwaltungsarbeit dazu: Alle Komponenten müssen sauber in unseren Systemen stehen, damit wir sie bestellen können.“
Woran genau arbeiten Sie bei der Swift?
„Ich beschäftige mich gerade mit der Propansicherheit. Das ist ein wichtiges Thema, denn der Stoff kann gefährlich werden, wenn ein Funke dazukommt. Wir müssen genau untersuchen, wie sich Propan bei einem möglichen Leck verhält, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist. Wohin strömt es ab, kann es sich irgendwo ansammeln? Wir müssen dafür sorgen, dass die Pumpe immer sicher ist: dass das Propan nicht ins Haus gelangen und nie mit einem Funken in Berührung kommen kann.“
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
„Das liegt vor allem an der engen Zusammenarbeit: Wir sitzen mit ganz unterschiedlichen Disziplinen in einem Team, und die Wege sind kurz. Eine Wärmepumpe besteht aus vielen Einzelteilen, und sie muss bei Wind und Wetter draußen stehen können. All diese Materialien müssen gut zusammenpassen und den Witterungseinflüssen standhalten. Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, testen wir das Produkt außerdem ausgiebig: Klimatests, Lebensdauertests. Demnächst wollen wir sogar eine Art Schneekanone installieren, damit wir auch Schneetests machen können. Das macht unsere Arbeit besonders spannend!“
Wie würden Sie den perfekten Weheat-Kollegen beschreiben?
„Menschen, die für ihre Arbeit brennen und Lust haben, sich im Team richtig reinzuhängen, um auf neue Ideen zu kommen. Man muss auch für seine Ideen einstehen und sie gut verteidigen können. Wir haben ein junges, begeistertes Team, könnten dabei aber noch etwas Erfahrung gebrauchen.“
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Stella Weideveld ist Mechanical Engineer bei Weheat. Von der Firmenzentrale in Duizel (Region Eindhoven) aus arbeitet sie an der Entwicklung der Swift.
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