Hinter den Kulissen

Michiel, Mechanical Engineer bei Weheat

29 April 2025

Michiel fing 2021 bei Weheat an, blieb nach seinem Abschluss und arbeitete an der Entwicklung von Blackbird und Sparrow, mit Fokus auf Luftströmung und Schwingungsreduzierung.

Michiel Vrijsen konnte 2021 bei Weheat seine Abschlussarbeit als Mechatronik-Student schreiben. „Mich hat vor allem die Mechanik interessiert, und genau in diese Richtung konnte ich bei Weheat an einem Projekt arbeiten. Damals war das noch ein kleines Unternehmen. Nach meinem Abschluss bin ich geblieben und habe aus nächster Nähe miterlebt, wie stark es in wenigen Jahren gewachsen ist.“ Nach seiner Abschlussarbeit war Michiel zuerst an der Entwicklung des Butterfly beteiligt, jener kleinen „Dachhaube“, die den Ventilator der Blackbird etwa vor herabfallendem Laub schützt. „Ich habe untersucht, wie sich die Luftströmung optimieren lässt. Für eine Wärmepumpe ist das entscheidend, weil es direkten Einfluss auf den COP hat. Danach begann die Entwicklung der zweiten Wärmepumpe von Weheat, der Sparrow. Da bin ich von Anfang an dabei gewesen.“

„Wir machen das als Kollektiv. Gerade vor einer Deadline merkt man, dass wir uns alle gemeinsam reinhängen.“

Innovative Dämpfer für eine leise Wärmepumpe

Bei der Sparrow konzentrierte sich Michiel unter anderem darauf, Schwingungen zu analysieren und zu reduzieren. „Das Gehäuse von Sparrow und Blackbird besteht aus EPP, mit dem der Verdichter in Kontakt steht. Dämpfer setzen wir an der Verbindung zur ‚Außenwelt‘ ein – zum Beispiel zu einem Dach. So kann die Wärmepumpe ‚frei schwingen‘, und mit den richtigen Dämpfern darunter überträgt sich weniger Schwingung ins Dach.“ Die Suche nach dem optimalen Dämpfermaterial war ein spannendes Puzzle. Das Material musste weich genug sein, um alle Schwingungen aufzunehmen, aber auch so steif, dass sich die Wärmepumpe nicht zu stark bewegt. „Sonst rufen Bewohner bei starkem Wind an, weil sie ihre Wärmepumpe auf und ab wippen sehen.“

Was Michiel an der Arbeit bei Weheat besonders gefällt, ist die Teamatmosphäre. „Wir machen das als Kollektiv. Gerade wenn vor einer Deadline ein Sprint nötig ist, merkt man, dass wir uns alle gemeinsam reinhängen.“ Er schätzt es außerdem, dass man als Mitarbeiter viel eigene Verantwortung bekommt.

„Wie man ein Projekt angeht, entscheidet man weitgehend selbst. Fängt man mit Simulationen an oder erst mit Berechnungen? Solche Entscheidungen trifft man größtenteils allein, wichtig ist nur, dass am Ende Qualität herauskommt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir bauen einzigartige Wärmepumpen, hier in Duizel.“

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